Marktbarometer März
Rindfleisch:
Rückblick Februar:
Das Angebot an Jungbullen und Schlachtkühen blieb unterdurchschnittlich, bei gleichzeitig verhaltener Nachfrage und ruhigem Fleischgeschäft. Die Preise entwickelten sich stabil bis leicht fester, wobei insbesondere Schlachtkühe spürbar teurer wurden und Programme höhere Aufschläge erzielten.
Ausblick März:
Der Jungbullenmarkt bleibt durch schwache Nachfrage und den verhaltenen Beginn des Ostergeschäfts belastet, während das Angebot nur durchschnittlich ausfällt und regional sogar zu steigenden Preisen führt. Schlachtkühe bleiben knapp und dürften preislich weiter anziehen, sodass sich der feste Markttrend fortsetzt.
Quelle: topagrar
Schwein:
Rückblick Februar:
Der Schlachtschweinemarkt zeigte sich gefestigt, da ein rückläufiges Lebendangebot auf eine stetige Nachfrage traf und die Vermarktung zügig verlief. Während der Fleischmarkt noch ruhig blieb, entwickelten sich Teilstücke stabil bis fester und auch der Ferkelmarkt legte bei lebhafter Nachfrage weiter zu.
Ausblick März:
Der Schlachtschweinemarkt bleibt freundlich, getragen von einem knappen Angebot und einer regen Nachfrage, auch wenn die Margensituation im Fleischhandel angespannt ist. Am Ferkelmarkt werden aufgrund des knappen Angebots und gestiegenen Kaufinteresses weitere Preisaufschläge erwartet, unterstützt durch erste Impulse aus dem Grillgeschäft.
Quelle: zmp
Ferkel:
Rückblick Februar:
Der Ferkelmarkt war durch ein konstant knappes Angebot geprägt, während die Nachfrage stabil blieb. Die Notierungen tendierten nach oben.
Ausblick März:
Der Ferkelmarkt bleibt in einer klaren Aufwärtsbewegung, getragen von einer steigenden Einstallbereitschaft und einem weiterhin knappen Angebot, während auch die Nachfrage aus dem Ausland zusätzlichen Druck auf die Verfügbarkeit ausübt. In den kommenden Wochen wird mit weiter steigenden Preisen gerechnet.
Quelle: topagrar
Hähnchenfleisch:
Rückblick Februar:
Der Hähnchenmarkt zeigte sich stabil, gestützt durch eine stetige bis lebhafte Nachfrage auf Verbraucherseite und verstärkte Aktionen im Handel. Auf Großhandelsebene konnten die Preise insgesamt gehalten werden.
Ausblick März:
Der Markt bleibt insgesamt stabil, wobei einzelne Hähnchenteile wie Schenkel und Brustfleisch leicht fester tendieren, während Flügel preislich etwas nachgeben. Die Produktion wird weiterhin gut aufgenommen, sodass sich insgesamt ein ausgeglichener Markt zeigt.
Quelle: Geflügelkompakt
Putenfleisch:
Rückblick Februar:
Das Angebot an Putenfilet blieb knapp, während Schenkelprodukte häufiger beworben wurden. Preislich hielten sich Erzeuger und Großhandelspreise stabil.
Ausblick März:
Die Putenpreise bleiben stabil, da die Schlachtmengen weiterhin begrenzt sind und dadurch kein Angebotsdruck entsteht.
Quelle: Geflügelkompakt
Eier:
Rückblick Februar:
Der Eiermarkt blieb unverändert knapp, die Nachfrage hoch und die Preise stabil auf hohem Niveau. Die anhaltende aviäre Influenza und die fehlenden Hühnerbestände sorgen weiterhin für Einschränkungen in Angebot und Lieferkette, während Ostern die Situation zusätzlich verschärft.
Ausblick März:
Der Markt bleibt außergewöhnlich angespannt: Eier sind auf allen Handelsstufen knapp, die Nachfrage hoch und der freie Markt nahezu leergefegt. Aviäre Influenza und die erstmals seit Jahrzehnten auftretende Newcastle Krankheit führen zu weiteren Bestandseinbußen, Restriktionen und Unsicherheit, sodass alles Verfügbare benötigt wird und die Lage weiterhin unvorhersehbar bleibt.
Quelle: deu eier
Futtermittel:
Rückblick Februar:
Der Futtermittelmarkt zeigte stabile bis leicht steigende Tagespreise bei Futtermittelrohstoffen, während globale Getreidepreise moderat nachgaben und günstige Importe sowie regulatorische Unsicherheiten weiterhin Druck erzeugten. Die Nachfrage blieb insgesamt robust, allerdings mit regionalen Unterschieden.
Ausblick März:
Für März ist zu erwarten, dass die Preise weiterhin steigen. Das liegt grundsätzlich an der angespannten geopolitischen Lage.
Quelle: proteinmarkt, topagrar
Raps:
Rückblick Februar:
Im Februar 2026 war der Rapsmarkt von stabilen bis leicht steigenden Preisen geprägt, getragen von physischer Nachfrage und moderater Verarbeitungstätigkeit, während das hohe Angebotsniveau in der EU und die geringere Importnachfrage den Preisdruck dämpften und größere Trendbewegungen verhinderten.
Ausblick März:
Für März ist zu erwarten, dass die Preise weiterhin steigen. Das liegt grundsätzlich an der angespannten geopolitischen Lage.
Quelle: topagrar
Kartoffeln:
Rückblick Februar:
Das Angebot an Speisekartoffeln überstieg im Februar weiterhin die Nachfrage, sodass sich die Lagerbestände nur langsam abbauten. Die Erzeugerpreise blieben auf relativ niedrigem Niveau stabil, während die Frühkartoffelpflanzungen in den heimischen Regionen voranschritten.
Ausblick März:
Im März ergänzt zunehmend Frühkartoffelware aus Zypern und Italien das Angebot auf den Großmärkten. Eine spürbare Preiserholung wird kaum erwartet, sodass die Erzeuger weiterhin auf steigende Nachfrage zu den Osterfeiertagen hoffen.
Quelle: topagrar
Milch:
Rückblick Februar:
Die meisten Molkereien hielten das Milchgeld im Februar weitgehend stabil, sodass der starke Preisrückgang der Vormonate gebremst wurde, wobei der Grundpreis meist unter 40 ct/kg blieb. Regional gab es leichte Anpassungen: Norden und Westen meist stabil bis moderat gesunken, Süden mit kleinen Abschlägen, während die Milchanlieferung weiter zunahm.
Ausblick März 2026:
Die Milchanlieferung steigt weiter, sodass die Preise voraussichtlich stabil bleiben. Die Nachfrage nach Magermilch und Vollmilchpulver, besonders im Export, stützt die Marktpreise weiterhin.
Quelle: Käse Butter Börse
Butter:
Rückblick Februar:
Die Preise für Blockbutter stiegen Ende Februar, getrieben von guter Nachfrage und Kaufinteresse der Händler für verschiedene Termine. Hersteller zeigen sich bei längerfristigen Abschlüssen zurückhaltend, während der Absatz im Lebensmitteleinzelhandel stabil bis gut war.
Ausblick März:
Das Ostergeschäft dürfte die Nachfrage nach Butter zusätzlich beleben, sodass Molkereien für März höhere Preise anstreben. Händler können auf festem Niveau weitere Abschlüsse tätigen, langfristige Preisentwicklungen bleiben aber unsicher.
Quelle: topagrar
Schnittkäse:
Rückblick Februar:
Der Markt für Schnittkäse zeigte sich weiterhin fest, mit guter Nachfrage im Einzelhandel, Food Service, Industrie und Export. Aufgrund sehr knapper und junger Bestände in den Reifelagern waren zusätzliche Mengen kaum verfügbar und Spotgeschäfte nur eingeschränkt möglich.
Ausblick März:
Die Nachfrage bleibt auf hohem Niveau, während die Bestände weiterhin sehr knapp und jung sind, sodass es teils bereits zu Lieferkürzungen kommt. Der Absatz wird zusätzlich durch den Food Service gestützt, und auf den Exportmärkten konnten Preiserhöhungen durchgesetzt werden.
Quelle: Käse Butter Börse
