Marktbarometer April
Rindfleisch
Rückblick März:
Am Nutzkälbermarkt führten gesunkene Schlachtkälberpreise und steigende Milchpulverpreise zu leichtem Preisdruck. Bei Jungbullen sorgten ausfallende Schlachttage für weitere Preisschwankungen, während sich die Nachfrage nach Kühen beruhigte und die Färsenpreise nachgaben.
Ausblick April:
Für April wird erwartet, dass sich der Preisdruck bei Nutzkälbern und Jungbullen fortsetzen könnte, während sich die Märkte für Kühe und Färsen stabilisieren könnten.
Quelle: agrarmarkt-nrw.de
Schwein
Rückblick März:
Der Markt zeigte sich stabil bei leicht steigenden Schlachtzahlen und unverändertem Schlachtgewicht. Die Vermarktung verlief zügig, und die Preisentwicklung blieb stabil, gestützt durch gleichbleibende Auktionsergebnisse und V-Preis-Festsetzungen.
Ausblick April:
Für April wird eine stabile Marktlage erwartet. Die Voranmeldungen signalisieren ein ausreichendes Schlachtaufkommen, während saisonale Faktoren wie Ostern kurzfristige Preisimpulse auslösen könnten.
Quelle: zmp
Ferkel
Rückblick März:
Im März war der Ferkelmarkt von einer deutlich höheren Nachfrage als verfügbarem Angebot geprägt, was zu engen Versorgungssituationen und teils ausverkauften Beständen in Deutschland führte. Die Situation verschärfte sich zudem durch fehlende Lieferungen aus Nachbarländern, wodurch Deutschland aktuell zu den Regionen mit den höchsten Ferkelpreisen in der EU zählt.
Ausblick April:
Für April wird erwartet, dass das Ferkelaufkommen nur langsam zunimmt, während die rege Einstellbereitschaft der Mäster weiter bestehen dürfte – was tendenziell positive Impulse für stabile bis weiter steigende Ferkelpreise setzt.
Quelle: zmp, bauernzeitung.at
Hähnchenfleisch
Rückblick März:
Im März blieb der Hähnchenfleischmarkt in Deutschland weitgehend stabil, wobei sowohl ganze Schlachtkörper als auch Hähnchenteile rege nachgefragt wurden. Haushalte kauften in den ersten beiden Monaten 2026 etwa 3 % mehr Hähnchenfleisch, insbesondere Filet- und Knochenprodukte.
Ausblick April:
Für April wird eine Nachfragespitze in der Karwoche erwartet, während die Preise zunächst stabil bleiben dürften. Der Trend zu höherem Hähnchenfleischverbrauch setzt sich voraussichtlich fort, unterstützt durch eine stabile Versorgung und verstärkte Exporte.
Quelle: geflügelkompakt
Putenfleisch
Rückblick März:
Im März zeigte sich der Putenmarkt abwartend, da das Angebot geringer war und die Haushaltskäufe im Januar und Februar rund ein Drittel unter dem Niveau von 2025 lagen. Der Markt blieb somit verhalten, während die Produktion noch nicht deutlich angestiegen war.
Ausblick April:
Für April wird erwartet, dass die steigende Produktion die Kaufmengen wieder zunehmen lässt. Die Nachfrage könnte sich dadurch langsam stabilisieren, sobald mehr Ware verfügbar ist.
Quelle: geflügelkompakt
Eier
Rückblick März:
Der Eiermarkt bleibt weiterhin außergewöhnlich angespannt, da die Nachfrage schon seit Längerem das Angebot übersteigt. Osterbedingt war das verfügbare Eiervolumen knapp, Packstellen arbeiteten an der Tagesproduktion, und unvorhersehbare Ereignisse wie Vogelgrippe und Newcastle-Krankheit reduzierten das Angebot zusätzlich.
Ausblick April:
Für April ist weiterhin mit hoher Nachfrage und eingeschränkter Verfügbarkeit zu rechnen, insbesondere in der Osterzeit. Auswahl- oder Verpackungsformate könnten teilweise nicht verfügbar sein, und die Geflügelwirtschaft bleibt durch Seuchengeschehen wie Newcastle weiterhin stark belastet.
Quelle: Weser-Ems
Futtermittel
Rückblick März:
Der Futtergetreidemarkt blieb im März von hoher Unsicherheit geprägt, beeinflusst durch globale Konflikte im Nahen Osten, während der Kassamarkt vergleichsweise stabil blieb. Einzelne Preise, wie bei Sojaschrot, gaben leicht nach, Rapsschrot hielt annähernd das Vorwochenniveau, und die Nachfrage konzentrierte sich weiterhin auf kurzfristige Lieferungen.
Ausblick April:
Für April ist weiterhin mit volatileren Terminkontrakten zu rechnen, während der Kassamarkt stabil bleibt. Das Angebot an Futterkomponenten dürfte ausreichend sein, kurzfristige Lieferungen bleiben jedoch gefragt, sodass einzelne Preise leicht schwanken könnten.
Quelle: topagrar
Raps
Rückblick März:
Die Rapspreise stiegen Ende März deutlich, getrieben von hohen Rohölpreisen und einer starken Nachfrage nach Pflanzenölen. Die Nachfrage nach vorhandener Ware war zunächst rege, während die neue Ernte von der Landwirtschaft zu hohen Preisen angeboten wurde.
Ausblick April:
Für April wird erwartet, dass die Nachfrage stabil bleibt, unterstützt durch höhere Biodieselbeimischungen in den USA und eine anhaltend starke Nachfrage nach Pflanzenölen. Die Preise dürften auf hohem Niveau verbleiben, und die Versorgung ist ausreichend.
Quelle: topagrar
Kartoffeln
Rückblick März:
Die Marktlage blieb im März unverändert, da das Angebot weiterhin die Nachfrage überstieg. Trotz höherer Absortierungen, Entsorgung über Futter oder Biogasanlagen sowie Osteraktionen konnten nur leichte Impulse gesetzt werden, während die Preise in den üblichen Spannen stabil blieben.
Ausblick April:
Für April ist keine deutliche Entspannung zu erwarten, da die Mengen nur langsam abgebaut werden und die Exportnachfrage weiterhin schwach ist. Die Qualität bleibt entscheidend für die Preisfindung, und größere Lagerbestände halten das Preisniveau stabil.
Quelle: topagrar
Milch
Rückblick März:
Die Milchanlieferung stieg saisonal an, während internationale Krisen wie steigende Energiepreise und eine eingeschränkte Düngemittelverfügbarkeit für Unsicherheit sorgten. Die Preise für Sahne und Magermilchkonzentrat standen unter Druck, während die Nachfrage nach Käse, Milchpulver und Süßmolkenpulver weiterhin hoch blieb.
Ausblick April:
Für April wird erwartet, dass die Milchanlieferung weiter steigt und die Nachfrage nach Käse, Vollmilch- und Magermilchpulver sowie Süßmolkenpulver stabil hoch bleibt. Vollmilchpulver und WPC-Produkte erreichen weiterhin hohe Preise, unterstützt durch begrenzte Produktionskapazitäten und eine starke Nachfrage aus Lebensmittel- und Futtermittelbereichen.
Quelle: Butter Käse Börse
Butter
Rückblick März:
Im Vorostergeschäft war die Nachfrage nach Butter traditionell hoch, während die Preise leicht stiegen. Die gelieferten Mengen an den Lebensmitteleinzelhandel lagen über dem Vorjahresniveau, und Blockbutter erreichte offenbar einen vorläufigen Preispeak.
Ausblick April 2026:
Für April wird erwartet, dass die Nachfrage im Osterzeitraum weiter hoch bleibt und die Preise steigen. Die weitere Preisentwicklung hängt vom Verlauf des Festgeschäfts ab; ein signifikanter weiterer Anstieg scheint vorerst abgeflacht.
Quelle: Butter Käse Börse
Schnittkäse
Rückblick März:
Die Nachfrage für das Ostergeschäft war sehr gut, und ein weiterer Bestandsaufbau fand nicht statt. Die Auftragsbücher waren sowohl im Inland als auch im Export voll, und die Preise für Blockware blieben auf einem steigenden Niveau.
Ausblick April:
Für April wird erwartet, dass die Nachfrage weiter hoch bleibt. Spotpreise für April könnten noch steigen. Die Lage für Mai bleibt aufgrund internationaler Unsicherheiten spannend, während die Inlandabsätze stabil hoch sind und die Preise insgesamt auf hohem Niveau bleiben.
Quelle: Butter Käse Börse
