


Anja Wreding
„Sie sehen nach Kreditoren aus …“ – und genau da fing alles an.
Nach ihrer Ausbildung bewarb sich Anja auf eine Stelle in der Buchhaltung bei Zimbo – dem früheren Mutterunternehmen von FFS. Ihr damaliger Chef stellte ihr die Frage: „Wo möchten Sie hin – Debitoren oder Kreditoren? Sie sehen nach Kreditoren aus …“ 😊
Und so begann ihre Reise im Rechnungswesen – mit netten Kolleg:innen, einer intensiven Einarbeitung und von Anfang an großer Freude an der Arbeit. Vom Einstieg bis zur Prokura – mit Herz, Verlässlichkeit und Verantwortung!
Schon bald übernahm sie die Leitung der Kreditorenbuchhaltung, wechselte für ein Jahr zu den Debitoren – und schließlich führte sie beide Bereiche gemeinsam. In dieser Zeit lernte sie nicht nur die Strukturen des Unternehmens kennen, sondern auch, Verantwortung auf ein neues Niveau zu heben: „Unser Gesellschafter bot mir die Prokura an. Ich war mega stolz – das war eine große Wertschätzung meiner Arbeit.“
Was FFS für sie besonders macht?
„Es ist der Spaß an meiner Arbeit – und die Menschen, mit denen ich sie teilen darf.“ Seit vielen Jahren arbeitet sie mit einem verlässlichen Team, in dem gegenseitige Unterstützung keine leere Floskel ist, sondern gelebter Alltag.
Bewegende Zeiten – von Übernahmen bis zur Pandemie.
Die Übernahmen wie zum Beispiel dem Großhandel von Vortella waren turbulent – aber die intensivste Zeit war für sie die Corona-Pandemie. „Nicht zu wissen, wie sich das entwickelt – und dabei mitverantwortlich zu sein für über 200 Mitarbeitende – das war emotional extrem belastend. Ich hatte viele unruhige Nächte … und ja, auch Tränen sind geflossen. “Gleichzeitig erlebte sie, wie stark das Team zusammenhielt – wie selbst in der Kurzarbeit großartige Arbeit geleistet wurde und FFS gestärkt aus dieser Zeit hervorgegangen ist. Unvergessen bleiben für sie auch Kolleg:innen, die viel zu früh gegangen sind – Menschen, die das Unternehmen mitgeprägt haben und deren Erinnerung bis heute lebendig ist.
Ein Rat an neue Kolleg:innen bei FFS?
„Nicht aufgeben – durchhalten!“ Denn: Die Prozesse und Systeme sind komplex, aber wer einmal drin ist, merkt schnell, wie stark der Zusammenhalt bei FFS ist. „Wir sind ein tolles Team – und man bekommt immer Unterstützung.“


Andreas Sachs
Vom Bekannten zum Kollegen ...
Manchmal beginnt eine Karriere mit einer einfachen Frage. So war es auch bei Andreas „Andy“ Sachs: Den damaligen Mitinhaber von Zimbo, Alfons Brüggen, kannte er schon lange privat. Eines Tages fragte dieser: „Möchtest du nicht für uns im Vertrieb tätig sein?“ – Eine kurze Überlegung, ein Ja, und schon folgte eine Woche zum Reinschnuppern in alle Abteilungen. Das Fazit: Frischdienst ist meine Welt.
Viele Stationen – ein roter Faden!
Sein Weg führte Andy durch mehrere Positionen: vom Verkaufsfahrer über die Frischdienstleitung mit Betreuung der Fahrer und ihrer Kunden, zur Unterstützung der nationalen Verkaufsleiter bis hin zum Koordinator zwischen Vertrieb und Logistik. Jede Aufgabe brachte neue Herausforderungen – und neue Perspektiven.
Warum Andreas geblieben ist:
Für Andy zählt vor allem das kollegiale Miteinander, ein breites und qualitativ starkes Sortiment und die Kompetenz im gesamten Team. „Ich habe hier nicht nur Kollegen, sondern auch viele Freunde gefunden.“
Unvergessen: Die Übernahme vom Vortella-Großhandel!
Ein Höhepunkt – und eine Kraftanstrengung: die Übernahme des Frischdienstes Vortella. „Das war anstrengend, aber es war es wert. Alle haben an einem Strang gezogen – und es hat sich gelohnt.“
Sein Rat an Neue ...
„Bei uns ist immer was los – jeden Tag eine neue Aufgabe, eine neue Herausforderung. Ich bin froh, hier zu arbeiten, und kann jungen Menschen nur empfehlen, Teil des Teams zu werden.“ In drei Jahren geht Andreas in den Ruhestand. „Und ja – ich weiß jetzt schon, das ich FFS vermissen werde.“


Andrea Hinz
Von Bochum über Garching bis nach München – und wieder zurück.
An ihren ersten Tag bei Zimbo kann sich Andrea noch bestens erinnern. Der Ort: Harpener Hellweg in Bochum, Firmensitz der Zimbo Fleisch- und Wurstwaren.
„Ich stand pünktlich um 8 Uhr vor der Tür – aber niemand machte auf. Ich dachte schon, ich bin zu spät.“😅
Erst später kamen die Kolleginnen – der Start war geschafft. Zwei Jahre lang arbeitete sie im Zimbo Einkauf, dann wechselte sie in den Vertrieb von Zimbo – gemeinsam mit Heinz Otto Lödige – und später in die Sachbearbeitung im Key Account Management. „Ich wurde damals von meinem Mentor stark unterstützt – eine wichtige Zeit.“
Ende der 1990er Jahre bekam sie durch den damaligen Zimbo-Gesellschafter Alfons Brüggen die Chance, im Süden einen neuen Bereich im Außer-Haus-Markt mit aufzubauen – eine prägende Station. In Garching lernte sie die Branche von Grund auf: „Ich habe alles gemacht – Lagerführung, Frischfleischverhandlungen mit Lieferanten, Disposition, Auftragsabwicklung, Messen, Akquise … sogar Preise mit dem Münchner Schlachthof verhandelt.“
Nach knapp drei Jahren kehrte sie aus familiären Gründen nach Bochum zurück – aber nicht, um sich auszuruhen: Sie baute den Außer-Haus-Markt weiter aus und übernahm später, nach der vollständigen Übernahme von FFS durch Alfons Brüggen, die Verantwortung für die Strukturierung und Zentralisierung des KAM-Bereichs. „Bis heute eine spannende Aufgabe – mit immer neuen Herausforderungen.“
Was sie hält?
„Es wurde nie langweilig. Die Aufgaben waren immer vielfältig und bei FFS ist man keine Nummer – sondern Mensch. Diese gewachsene Verbundenheit mit den Kolleg:innen trägt mich bis heute.“
Und typisch FFS?
Da fällt ihr sofort das alte Logo ein: „Als ich die ersten Prospekte mit dem ‚Frische Syndikat‘ in Italien zeigte, nannten mich meine Freunde nur noch ‚Mafiabraut‘.“ 🤣
Der Tipp für neue Kolleg:innen:
„Bei FFS übernimmt jeder Verantwortung – und genau das macht es aus. Wer hier startet, sollte Leidenschaft mitbringen. Der Rest kommt von allein.“


Peter Adamczak
Mit Herzblut dabei. Seit über 30 Jahren.
Eigentlich wollte er nur ein Jahr bleiben – daraus wurden über drei Jahrzehnte. Peter Adamczaks Weg begann 1989 als Kommissionierer am Zimbo Standort Bochum. Damals noch mit Block und Bleistift, ohne MDE-Geräte – dafür mit viel Teamgeist, Hilfsbereitschaft und jeder Menge Spaß. Was ihn vom ersten Tag an beeindruckte, war das Miteinander – hilfsbereit, kollegial, mit viel Lachen.
Vom Lager bis zum Key Account Management - immer mit vollem Einsatz dabei.
Seine Stationen bei Zimbo und später bei FFS sind ebenso vielfältig wie seine Erfahrungen: Vom Lager ging es in die Fleischabteilung, dann zur Retourenkontrolle und schließlich auf die Straße – zuerst als Verkaufsfahrer, später im Außendienst. „Der direkte Kundenkontakt, das aktive Verkaufen und die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln – das war genau mein Ding“, erzählt Peter. Und da er das sehr erfolgreich macht, ist er heute als Key Account Manager für FFS in ganz Deutschland unterwegs.
Voller Einsatz, viel erlebt, viel geleistet, immer mit Spaß dabei.
Unvergessen bleibt eine Liefer-Tour am späten Nachmittag. Peter sollte nur noch schnell mit einem Sprinter voll Ware zu einem Bäckerei-Kunden. Nach über einer Stunde Fahrt kam der Anruf: „Wann kommst du denn endlich zum Laden?“ – Der Sprinter war leer. „Ich hab mich umgeguckt und dachte: Versteckte Kamera?“. Also ging’s zurück nach Bochum – Ware laden und wieder los.
Warum er geblieben ist?
„Weil es eben nicht nur Arbeit war und ist. Die Kollegialität, der Zusammenhalt, auch in schwierigen oder chaotischen Zeiten – das hat einfach gepasst. Und vielleicht ist es auch ein bisschen eine Sucht.“
Sein Fazit nach über drei Jahrzehnten:
„Wer mit Einsatz, Ehrgeiz und Herzblut dabei ist, kann hier richtig was bewegen – und alt werden. So wie ich.“
Was er Neuen mitgeben würde?
„Offen sein, mitmachen, dranbleiben und Unterstützung annehmen. Vielleicht bleibt ihr dann genauso lange wie ich.“


Birgit Kossen
Ausbildung bei Zimbo – der Beginn einer langen Reise!
1992 startete Birgit Kossen ihre Ausbildung bei Zimbo in Börger. Besonders gefiel ihr von Anfang an die Vielseitigkeit: Produktion und Systemvertrieb an einem Standort – und das Gefühl, Teil einer großen Familie zu sein. „Das hat sich bis heute nicht verändert,“ sagt sie.
Alle Stationen kennengelernt:
Im Laufe der Jahre arbeitete Birgit in fast allen Bereichen: Telefonverkauf, Reklamationsbearbeitung, Sachbearbeitung. 2018 übernahm sie die Leitung des nationalen Telefonverkaufs – heute in Neudeutsch Customer Service - unterstützt von einem „tollen Team, auf das ich mich verlassen kann.“
Warum sie jeden Tag gern zur Arbeit kommt ...
Es ist die Mischung aus kollegialem Miteinander, Freundschaften im Team und einem abwechslungsreichen Aufgabenbereich. „Jeder Tag bringt spannende Momente – Routine gibt es hier nicht.“
Unvergessen: Die Übernahme des Vortella-Großhandels!
2017 erlebte Birgit die Übernahme vom Vortella-Frischdienst hautnah mit. „Das war anstrengend, aber sehr lehrreich. Alle haben an einem Strang gezogen – und ich habe viele neue Kollegen und Aufgaben kennengelernt.“
Ihr Rat an neue Kollegen:
„Jeder Tag ist anders aufregend. Beginne ihn mit einem Lächeln – und blicke positiv nach vorne.“


Wolfgang Winkler
Vom Fahrer zum Standortleiter ...
Wolfgang Winkler startete seine Laufbahn am 5. November 1990 – damals noch bei Zimbo in Dahlen. Gleich seine erste Tour als Springerfahrer führte ihn nach Leipzig, wo ihn ein Kunde mit den Worten empfing: „Die Ware haben wir nicht bestellt!“ – ein Moment, den er bis heute nicht vergessen hat.
Karriere mit vielen Stationen.
1993 übernahm er die Position des Fuhrparkleiters in Dahlen, bevor 1995 der Umzug nach Linthe folgte. 2001 wurde er Niederlassungsleiter in Linthe, von 2005 bis 2009 war er Geschäftsführer der Zimbo-Tochter Logistik 3000 in Linthe. Anschließend übernahm er wieder das Fuhrparkmanagement – heute ist er Standortleiter in Linthe und verantwortlich für das nationale Fuhrparkmanagement.
Warum FFS?
Seine Leidenschaft galt schon immer dem Fahren – ob in der Verteilung oder im Fernverkehr. Doch ebenso wichtig ist für ihn die Zusammenarbeit mit Menschen, die Abwechslung im Arbeitsalltag und die Tatsache, dass er mit dem Firmenumzug nach Linthe auch privat in der schönen Region heimisch wurde.
Momente, die bleiben!
Für Wolfgang war der Abschied von Zimbo, seinerzeit auch verbunden mit dem Abschied von langjährigen Kollegen, nach so vielen Jahren sehr schwer. Gleichzeitig blickt er auf viele schöne Erlebnisse zurück – von gelungenen Sommerfesten bis zu unvergesslichen Weihnachtsfeiern.
Rat an neue Kolleg:innen:
„Ein Team funktioniert nur, wenn alle an einem Strang ziehen. Entscheidungen müssen kurz und klar sein – und ein gewisser Stresspegel gehört dazu. Nerven wie Drahtseile schaden nicht.“


Pit Günter
„Ich denke mal schon, dass wir zu Potte kommen …“ wie alles begann, mit einer Visitenkarte in Wilsdruff.
Das erste Treffen mit FFS, damals noch Zimbo, war im September 2002, irgendwo in Wilsdruff. Jens, seinerzeit verantwortlich für den Frischdienst in der Region Sachsen, überreichte eine Visitenkarte und sagte mit trockenem Humor: „Ich denke mal schon, dass wir zu Potte kommen.“
Und so kam es. Am 2. Januar 2003 begann Pit seinen ersten Arbeitstag im Depot Dresden – damals noch an der neuen Messe. Nur: „Die Fahrer wussten von nix. Keiner konnte etwas anfangen mit mir.“ 😄
Die erste Frische-Dienst-Tour fuhr er mit einem erfahrenen Kollegen. Nach vier Monaten folgte der erste Firmenwagen für den Einsatz im Außendienst, jetzt im Team von Paul-Günther Schmidt, und damit auch die regelmäßige Fahrt nach Bochum zu unserem „Scheiben-Paul“. „Eine tolle, erfolgreiche Zeit – an die ich mich gern erinnere.“
Vor FFS war Pit bei Langnese – auch dort Teil eines großartigen Teams, bis der Vertrieb an den Großhandel abgegeben wurde. Der Wechsel zu FFS war ein Glücksfall: „Ich hatte das große Glück, von einem tollen Team aufgenommen zu werden – und ich bin bis heute gerne hier.“
Und was ihn besonders freut: „Es hat mich sehr gefreut, das Alfons Brüggen die Firma in 2013 übernommen hat!“
„Vom ersten Tag an mit Herz dabei – und heute noch mittendrin. Eine bessere Truppe hätte ich mir nicht wünschen können.“


Krzysztof Schüller
„Vom Einkauf ins Marketing – und wieder zurück. Aber immer mit Blick nach vorn.“
Die Reise bei FFS begann für Krzysztof bereits im Jahr 2000 – damals noch bei der Zimbo Tochter Feine Kost Böttcher in Witten. Acht Jahre später kam er zu Fresh Food Services – und heute ist er Teil der FFS-Erfolgsgeschichte.
Die Anfänge als Sachbearbeiter im Einkauf sind ihm noch gut im Gedächtnis, doch sein Weg führte ihn durch viele Stationen – vom Einkauf über den Vertrieb ins Marketing und ins Produktmarketing, bevor er wieder im Einkauf tätig wurde. Dort verantwortet er heute maßgebliche Bereiche wie die Frischfleisch-Beschaffung. „In jeder Abteilung gab es neue Aufgaben, Herausforderungen und spannende Projekte. Besonders gerne denke ich an die Zeit im Marketing zurück.“
Doch was hat ihn all die Jahre gehalten?
„Vor allem das Umfeld – kompetente Kolleg:innen, die für FFS stehen. Sie haben mich nicht nur fachlich, sondern auch menschlich immer unterstützt.“
Ein Moment, der ihm besonders in Erinnerung geblieben ist:
„Die Corona-Zeit – und all die Mühen und Anstrengungen, die wir gemeinsam gemeistert haben.“ Diese Phase hat ihm gezeigt, wie wichtig Zusammenhalt ist – auch dann, wenn die Lage herausfordernd ist.
Und was gibt er neuen Kolleg:innen mit auf den Weg?
„Der Anfang ist oft nicht leicht. Einfach durchhalten und immer nach vorne schauen – es lohnt sich.“
