SCHWEINE
In der ersten Tagen im neuen Jahr fällt das Angebot an Schlachtschweinen üblicherweise etwas größer aus. Es kommt noch zu Überhängen aufgrund des Wegfalls mehrerer Schlachttage. Zudem dürfte der Handel mit China noch einige Wochen benötigen, um wieder Fahrt aufzunehmen. Tendenz: stabil (AMI)

BIO-SCHWEINE
Der Verkauf von Bio-Schweinen läuft weiterhin in ruhigen Bahnen. Der preisliche Unterschied von Verbandsware zu EU-Bio-Ware setzt sich fort. Bei einigen Vermarktern ist die Versorgung mit Verbandsware wieder knapp, so dass Tiere zugekauft werden müssen. Die Schlachtzahlen bleiben unverändert. Tendenz: stabil (AMI)

FERKEL
Zu Jahresbeginn präsentiert sich der Ferkelmarkt ausgeglichen. Die Nachfrage wird überwiegend als normal bis lebhaft beschrieben. Gleichzeitig ist das Angebot weiterhin ausreichend. Die Entwicklungen am Schlachtschweinemarkt haben zwar für einen kleinen Dämpfer gesorgt, Probleme bereitet das allerdings nicht. Tendenz: stabil (AMI)

RINDER
Zu Jahresbeginn steht üblicherweise kostengünstiges Kuhfleisch im Fokus des Handels. Dementsprechend werden insbesondere Schlachtkühe verstärkt geordert, das Angebot kann zeitweise sogar knapp ausfallen. Der Handel mit Jungbullen und Jungbullenfleisch ist dagegen eher verhalten, auch in den kommenden Wochen ist kaum mit einer Belebung zu rechnen. Tendenz: Jungbullen stabil, Schlachtkühe leicht fester (AMI)

KÄLBER
Kurz vor dem Jahreswechsel haben sich die Preise für schwarzbunte Nutzkälber stabilisiert, regional waren sogar kleinere Aufgelder möglich. Die Erzeuger hoffen nun, dass sich diese Entwicklung fortsetzt. Die Nachfrage zieht üblicherweise etwas an und dürfte in den kommenden Wochen leicht steigende Preise ermöglichen. Tendenz: stabil bis leicht fester (AMI)

GETREIDE
Zuletzt stagnierten die Gebote frei Erfasserlage, hatten aber über die Feiertage spürbar zugelegt. Die stetige Exportnachfrage und die Spekulationen um weniger Weizen im Wirtschaftsjahr 2020/21, in den wichtigsten Erzeugungsländern der Welt, trieben die Kurse in Paris auf fast 190 EUR/t und damit auf ein Zehnmonatshoch. Die Gebote am Kassamarkt bis 175 EUR/t kommen allerdings noch nicht an das Niveau des Vorjahres von bis zu 195 EUR/t heran. Tendenz: Brotweizen fester (AMI)

FUTTERMITTEL
Das Plus an den Terminmärkten trieb auch die Sojaschrotpreise kräftig nach oben, wobei der schwächere Euro sein Übriges dazutat. Das Kaufinteresse ist sehr überschaubar, so dass nur sehr geringe Preisunterschiede auf den Handelsterminen erkennbar sind. Die Forderungen für Rapsschrot liegen auf dem gleichen Niveau wie vor Weihnachten, auch wenn sie zwischenzeitlich zugelegt hatten. Das geringe Kaufinteresse und die reichliche Versorgung lassen aber wenig Spielraum nach oben. Tendenz: Sojaschrot fester, Rapsschrot fester (AMI)

RAPS
Der Auftrieb an den Terminbörsen spiegelt sich auch an den Großhandelspreisen wider und lässt die Gebote des Erfassungshandels steigen. Allerdings kommt beim Erzeuger nicht die ganze Preiserhöhung an, so dass noch nicht überall 400 EUR/t frei Lager zu hören sind, obgleich franko Mühle 423 EUR/t im Gespräch sind. Tendenz: fester (AMI)

KARTOFFELN
Speisekartoffeln in guter Qualität sind sehr knapp. Die Lagerräumung verlief bisher flott, und bald werden mehr Kistenkühlläger zur Marktversorgung herangezogen werden müssen. Um diese zu mobilisieren, wird ein weiterer Preissprung erwartet. Ob das wie im Vorjahr Mitte Januar sein wird, ist Gegenstand von Spekulationen. Der Markt für Verarbeitungsrohstoff startet ruhiger ins neue Jahr. Nach einer Pause wird die Pommes Frites Industrie erst einmal wieder Vertragsware verarbeiten. Tendenz: stabil (AMI)

MILCH
Kurz nach dem Jahreswechsel ist der Geschäftsverlauf am Markt für Milch und Milchprodukte verhalten, da sich viele Marktteilnehmer noch im Urlaub befinden. In den kommenden Tagen kann weiterhin mit einer eher ruhigen Nachfrage gerechnet werden, da nach Weihnachten üblicherweise das Kaufinteresse, vor allem bei Butter und Käse, deutlich zurückgeht. Tendenz: unverändert bis leicht schwächer (AMI)