SCHWEINE
Die Lage am deutschen Schlachtschweinemarkt ist weiterhin relativ ausgeglichen. Dabei lässt sich das vorhandene Lebendangebot zumeist ohne Schwierigkeiten vermarkten, allenfalls regional stocken die Verkäufe etwas. Insgesamt wird von einem eher zu kleinen Angebot berichtet. Andererseits bleibt die Situation in den nachgelagerten Stufen schwierig, der Fleischhandel stockt. Entsprechend gering ist der Spielraum für höhere Preise. Quelle: top agrar vom 24.06.2024

FERKEL
Der deutsche Ferkelmarkt präsentiert sich auch in dieser Woche größtenteils ausgeglichen. Die Ferkel lassen sich in den meisten Regionen vermarkten, wobei das Angebot teilweise als deutlich größer als in den Vorwochen eingestuft wird. Mit etwas mehr Aufwand bei der Vermarktung lässt sich meist auch für das erhöhte Aufkommen an Ferkeln Abnehmer finden. In einigen Regionen gestaltet sich der Handel mit den Tieren schwieriger als zuletzt, da die Nachfrage etwas ruhiger ausfällt. Quelle: top agrar vom 24.06.2024

KÄLBER
Am Markt für schwarzbunte Nutzkälber wird mehrheitlich von ausgeglichenen Verhältnissen zwischen Angebot und Nachfrage berichtet. Marktbeteiligte rechnen bis zum Ende des Wirtschaftsjahres mit einem stetigen Kaufinteresse. Die Erlöse entwickeln sich stabil und lagen zuletzt etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Für Tiere, die eine gute Mast versprechen, können noch Aufpreise erzielt werden. Das Angebot an Nutzkälbern ist knapp ausreichend. Quelle: top agrar vom 24.06.2024

PUTE (Frischfleisch)
Nach einem feiertagsbedingt turbulenten Mai hat sich der Absatz am Putenmarkt stabilisiert. Angebot und Nachfrage stehen sich ausgeglichen gegenüber. Die Nachfrage nach Putenbrust blieb rege, in Bulk-Bereich meldeten weitere Anbieter höhere Preise. Offensichtlich setzen inzwischen weitere Lebensmitteleinzelhandelsketten auf Ware der Haltungsstufe 3. Quelle: Marktinfo Eier & Geflügel vom 17.06.2024

HÄHNCHEN (Frischfleisch) 
Grillbetonte Aktionen beleben die Nachfrage nach Hähnchenteilen. Auch für die kommenden Wochen wird eine lebhafte Nachfrage erwartet. Im Nachgang der zuletzt festeren Futterpreise erhöhten einige Schlachtereien nach einer Phase der Stagnation nun die Auszahlungspreise für die Hähnchenmäster. Quelle: Marktinfo Eier & Geflügel vom 17.06.2024

GETREIDE
Mit den Preisen geht es weiterhin abwärts. Das gilt insbesondere für Partien der nächsten Ernte, sodass sich die Gebote sehr langsam annähern, zunehmend auf dem niedrigeren Niveau der Ernte 2023. Der Drusch ist gestartet und zeigt, bei einer zu erwartenden starken Heterogenität, ganz zufriedenstellende Ergebnisse. Dem Mais tun die Wärme und Wasser gut, in den Halmkulturen schüren sie den Krankheitsdruck. Quelle: top agrar vom 24.06.2024

FUTTERMITTEL
Am heimischen Rapsschrotmarkt haben sich die Preise stabilisiert. Der Handel verläuft ruhig, Angebot und Nachfrage halten sich die Waage. Die Preise für Sojaschrot haben dagegen zuletzt etwas nachgegeben. Neben der derzeit allgemein ruhigen Nachfrage am hiesigen Markt, drückt die Aussicht auf ein größeres Rohstoffangebot in der kommenden Saison die Preise. Quelle: top agrar 24.06.2024

RAPS
Den Entwicklungen am Terminmarkt folgend, setzen die Erzeugerpreise ihre Talfahrt fort. Entsprechend gering ist die Verkaufsbereitschaft der Erzeuger. Bei mangelndem Neugeschäft gehen die Umsätze weiterhin gegen Null. Ohnehin liegt der Fokus auf der aktuellen Witterung. Quelle: top agrar 24.06.2024

KARTOFFELN
Die Versorgungslage auf dem heimischen Speisekartoffelmarkt bleibt angespannt. Die Kartoffelkäufer jagen nach wie vor einem viel zu knappen Angebot hinterher. Grün gerodete Knollen aus inländischem Anbau sollen Abhilfe schaffen, lösen das Problem aber nur kurzfristig. Importware wird ebenfalls zunehmend knapper. Die Nachbestellungen aus dem Mittelmeerraum gestalten sich bisher schwierig. Auf dem Markt für Verarbeitungsware bleibt das Angebot knapp und die Preise auf Rekordniveau. Freie Ware ist kaum noch zu bekommen und wird hierzulande wie in Nordwesteuropa bei knapp 60,00 EUR/dt gehandelt. Quelle: top agrar 24.06.2024

MILCH
Seit Mitte Mai folgt die Milchanlieferung ihrem saisonal rückläufigen Verlauf. Diese Entwicklung hat sich Mitte Juni fortgesetzt. Dabei wurden die Vorjahresmengen nach wie vor überschritten. An den Märkten für Milch- und Molkenpulver fehlt es derzeit an Impulsen. Die Lagerbestände der Hersteller bewegen sich auf einem niedrigen Niveau, sodass von dieser Seite kein Verkaufsdruck besteht. Auch die Abnehmer zeigen wenig Kaufinteresse. Quelle: top agrar 24.06.2024

BUTTER 
Die Meldemenge bei der abgepackten Butter ist leicht zurückgegangen. Ob dies mit den neuen, erhöhten Regalpreisen oder mit den beginnenden Ferien in einigen Bundesländern zusammenhängt, ist schwierig einzuschätzen. Die Angebote für den Monat Juli 2024 liegen bei den Kunden vor. Bei Blockbutter gibt es momentan eine Wellenbewegung bei den Preisen, die etwas geringer geworden ist. Die Kunden sehen sich die Entwicklung an und haben momentan eine abwartende, ruhige Haltung. Gekauft wird nur, was unbedingt benötigt wird. Quelle: Butter- und Käsebörse vom 25.06.2024

SCHNITTKÄSE 
Am Markt für Schnittkäse gibt es weiterhin eine gute Nachfrage. Der Lebensmitteleinzelhandel ordert gute Mengen, wobei Aktionen für gute Abverkäufe sorgen. Im Food-Service-Bereich gehen gute Mengen. Aus der Industrie wird weiterhin kontinuierlicher Bedarf angemeldet. Aus Drittländern kommen noch zusätzliche Anfragen. Die Kunden in den Ferienregionen ordern steigende Mengen. In den Reifelägern sind die Bestände immer noch sehr jung. Die steigenden Preise bei den Alternativverwertungen dürften die Preisdiskussionen wieder zunehmen lassen. Im Moment zeigen sich die Preise auf einem stabilen bis festen Niveau. Quelle: Butter- und Käsebörse vom 25.06.2024