SCHWEINE/FERKEL
Rückblick Dezember 2025
Das Jahr 2025 endet enttäuschend für die Schweinemäster, da der Schweinepreis auf den niedrigsten Stand des Jahres gefallen ist. Trotz des Weihnachtsgeschäfts blieb die Marktlage angespannt, wobei die Stückzahlen auf Jahreshöchststände stiegen, aber das Angebot weiterhin groß blieb und durch fehlende Schlachttage Überhänge drohten.
Ausblick Januar 2026
Im Januar bleibt die Marktlage für Schweinefleisch unsicher, da die Schweinemäster auf Preistrends und Marktentwicklungen schauen. Der Markt könnte durch saisonübliche Schwankungen und Faktoren wie Seuchen, politische Einflüsse und die Verfügbarkeit von Waren beeinflusst werden, wobei der Ferkelmarkt noch immer auf einen Aufschwung wartet. (Quelle: top agrar)
RINDFLEISCH
Rückblick Dezember 2025
Im Dezember war das Angebot an Jungbullen auf mittlerem Niveau und wurde gut nachgefragt. Die Preise blieben stabil, mit einer tendenziellen Steigerung des Aufschlags für Haltungsform 3, je nach Programm und Region.
Ausblick Januar 2026
Im Januar bleibt das Lebendangebot an Jungbullen knapp, was zu einer leichten Preissteigerung führt. Auch bei den Schlachtkühen bleibt das Angebot begrenzt, während die Nachfrage nach Haltungsform 3 und 4 weiterhin stark bleibt. (Quelle: top agrar)
PUTENFLEISCH
Rückblick Dezember 2025
Die Produktion von Putenfleisch in der EU bleibt hinter der von Hähnchenfleisch zurück, zeigt jedoch eine stabile Nachfrage. Trotz der generellen Wachstumsprognosen für Geflügelfleisch insgesamt, verzeichnete die Putenproduktion in einigen wichtigen Ländern einen Rückgang, bedingt durch Herausforderungen wie Vogelgrippeausbrüche und striktere Umweltauflagen.
Ausblick Januar 2026
Für 2026 wird ein geringes Wachstum der Geflügelfleischerzeugung in der EU erwartet, wobei die Putenproduktion weiterhin von Herausforderungen wie Umstellung auf weniger intensive Systeme und Preisdruck betroffen bleibt. Die Entwicklung der Futtermittelpreise wird entscheidend für die Erzeugerpreise sein, da steigende Futterkosten den Trend zur Geflügelfleischerzeugung, insbesondere bei Puten, verstärken könnten. (Quelle: top agrar)
HÄHNCHENFLEISCH (Frischfleisch)
Rückblick Dezember 2025
Die Produktion von Hähnchenfleisch in der EU bleibt stabil und dominiert weiterhin den Geflügelfleischmarkt. Der weltweite Trend hin zu Hähnchenfleisch als kostengünstige und gesunde Proteinquelle setzt sich fort, was die Nachfrage insbesondere in der Gastronomie und der Verarbeitung stärkt. In Deutschland wurde die Geflügelfleischerzeugung 2025 leicht gesteigert, wobei der größte Teil auf Hähnchen entfiel.
Ausblick Januar 2026
Für 2026 wird ein weiteres moderates Wachstum in der Hähnchenfleischerzeugung erwartet, angetrieben durch den anhaltenden Trend zu günstigem Geflügelfleisch. Auch die steigende Nachfrage aus Schwellenländern, die von der vergleichsweise günstigen Futterverwertung profitieren, könnte die Produktion weiter ankurbeln. Eine größere Unsicherheit für den Markt ergibt sich durch die Entwicklung der Futtermittelpreise, die direkten Einfluss auf die Erzeugerpreise haben. (Quelle: top agrar)
GETREIDE
Rückblick Dezember 2025
In Deutschland war der Handel aufgrund der Feiertage und geopolitischer Unsicherheiten, insbesondere im Hinblick auf die Ukraine-Krise, von geringer Aktivität geprägt. Weizenpreise standen unter Druck, da die großen Ernten in Argentinien und Australien die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Weizens auf dem internationalen Markt schwächten. Maispreise blieben stabil, da Importprobleme aus der Ukraine die Versorgung begrenzten.
Ausblick Januar 2026
Für 2026 bleibt der Wettbewerb auf dem deutschen Getreidemarkt intensiv, besonders bei Weizen. Die Preise werden durch das große globale Angebot und die geopolitischen Unsicherheiten weiterhin belastet. Mais könnte aufgrund eines Wechsels des Tierfutters von Mais zu Weizen in den USA etwas Unterstützung erfahren. Auch in Deutschland bleibt der Markt volatil, beeinflusst durch die internationale Lage und die wachsende Konkurrenz aus Südamerika. (Quelle: top agrar)
FUTTERMITTEL
Rückblick Dezember 2025
Die Preise für energiehaltige Futtermittel blieben stabil, mit kleineren Preisschwankungen. Über die Feiertage war der Handel eher ruhig und es wurden hauptsächlich geplante Lieferungen abgewickelt. Eine Zunahme des Handels wird jedoch mit Beginn des neuen Jahres erwartet.
Ausblick Januar 2026
Die Nachfrage nach energiehaltigen Futtermitteln bleibt stabil, mit einer moderaten Preisentwicklung. Während der Januar traditionell ruhig startet, wird mit einer zunehmenden Handelsaktivität in der zweiten Monatswoche gerechnet. Kleinere Preisschwankungen sind weiterhin möglich, jedoch wird insgesamt eine relativ ruhige Marktlage erwartet. (Quelle: top agrar)
RAPS
Rückblick Dezember 2025
Der Rapsmarkt zeigte schwache Notierungen, mit einem Rückgang von 6,2 % im Dezember. Der Raps-Frontmonat Februar schloss nur knapp über einem 19-Monats-Tief. Das reichliche globale Angebot an Raps und Sojabohnen sowie die schwache Exportnachfrage aus den USA belasteten die Preise. Die Unsicherheit über den Umfang der chinesischen Rapskäufe bleibt ein entscheidender Faktor für die Marktentwicklung.
Ausblick Januar 2026
Auch der Rapsmarkt wird in den kommenden Wochen unter Druck bleiben, da das große Angebot und die schwache Nachfrage aus China weiterhin die Preise belasten. Der starke Wettbewerb mit Sojabohnen und das hohe globale Angebot führen dazu, dass eine schnelle Erholung des Marktes unwahrscheinlich erscheint. Eine Stabilisierung könnte erst durch eine Verbesserung der Exportnachfrage oder wetterbedingte Ernteprobleme in den Anbauländern eintreten. (Quelle: top agar, bauernverband)
KARTOFFELN
Rückblick Dezember 2025
Die Erzeugerpreise für Speisekartoffeln blieben stabil, auch wenn die Nachfrage über die Feiertage etwas angekurbelt werden konnte, aber hinter den Erwartungen zurückblieb. Das Angebot bleibt groß, und die Lagerware ist größtenteils in guter Qualität. Einige Erzeuger halten sich noch mit der Auslagerung zurück, in der Hoffnung auf höhere Preise.
Ausblick Januar 2026
Zu Jahresbeginn wird ein verhaltener Bedarf erwartet, da die Nachfrage nach den Feiertagen sinkt. Das Angebot bleibt weiterhin groß, und die Lagerware bleibt stabil in Qualität. Eine größere Marktbelebung wird erst später im Jahr erwartet. (Quelle: top agrar)
EIER
Rückblick Dezember 2025
Die Vorweihnachtszeit war durch die Vogelgrippe und Exportbeschränkungen aus den Niederlanden geprägt, was zu Engpässen und Verzögerungen führte. Trotz dieser Herausforderungen blieb die Nachfrage weiterhin auf hohem Niveau.
Ausblick Januar 2026
Der Eiermarkt startet mit hohen Preisen, was selbst erfahrene Marktteilnehmer überrascht. Trotz voller Packstellen stoßen Lieferketten an ihre Grenzen und der Nachholbedarf bleibt hoch. Ob die Nachfrage anhält, bleibt abzuwarten, während die Auswirkungen der Vogelgrippe weiterhin für Unsicherheit sorgen. Die Marktlage bleibt herausfordernd. (Quelle: geflügel news.de)
MILCH
Rückblick Dezember 2025
Die Milchanlieferung ist ungewöhnlich hoch, was zu einem Überangebot und extrem niedrigen Preisen auf den Spotmärkten führt. Magermilch wird teilweise zu null Euro gehandelt und auch Sahne und Magermilchkonzentrat sind sehr günstig. Vollmilchpulver ist schwer zu verkaufen, während Magermilchpulver stabiler bleibt. Süßmolkenpulver zeigt stabile bis feste Preise und die Nachfrage nach Molkenproteinkonzentraten ist weiterhin hoch.
Ausblick Januar 2026
Die Überversorgung wird den Markt auch zu Jahresbeginn belasten, besonders im Bereich der Spotmärkte. Magermilchpulver und Süßmolkenpulver dürften stabil bleiben, während Vollmilchpulver weiterhin schwierig bleibt. Internationale Ausschreibungen könnten für eine leichte Marktentspannung sorgen. (Quelle: Butter Käse Börse)
BUTTER
Rückblick Dezember 2025
Der Buttermarkt erlebte eine außergewöhnlich hohe Nachfrage, die die Bestellmengen fast auf einen historischen Höchststand trieb. In einigen Fällen überschreiten die Bestellungen die Produktionskapazitäten der Hersteller, was zu Auslieferungsstreichungen führte. Der Markt für Blockbutter im 25-kg-Karton zeigte sich stabil und die Preise wurden im oberen Bereich leicht angehoben, während die unteren Preise unverändert blieben.
Ausblick Januar 2026
Es wird damit gerechnet, dass die Butterpreise weiter im Preistief bleiben ggf. nochmal Preisanpassungen erhalten. Die Nachfrage ist aber weiterhin hoch. (Quelle: Butter- und Käse Börse)
SCHNITTKÄSE
Rückblick Dezember 2025
Die Nachfrage nach Schnittkäse blieb stabil, insbesondere im Lebensmitteleinzelhandel, der teilweise größere Mengen abruft. Dies führt zu logistischen Herausforderungen, da die Auslieferung nicht immer gleichmäßig verläuft. Die Werke laufen auf Volllast und kurzfristige Anfragen können aufgrund junger Bestände nicht bedient werden. Auch die Lebensmittelindustrie und der Foodservice ziehen die Mengen gut ab, während die Exportnachfrage gestiegen ist. Preislich hat sich der Markt stabilisiert.
Ausblick Januar 2026
Die Nachfrage nach Schnittkäse dürfte auch zu Jahresbeginn stabil bleiben, mit einer weiterhin hohen Abnahme im Lebensmitteleinzelhandel sowie der Lebensmittelindustrie. Die Produktion wird weiterhin auf Volllast laufen und die Exportnachfrage könnte den Markt unterstützen. Die Preise sollten stabil bleiben, solange die Nachfrage gleichmäßig bleibt und keine weiteren logistischen Engpässe auftreten. (Quelle: Butter- und Käse Börse)
